Der Wahnsinn hat einen Namen: Gundula

Florian Mößner's Gundula

Florian Mößner’s Gundula

Der wahrscheinlich kleinste und schnellste Bulldog der Welt oder  Dinge die die Welt nicht braucht aber schön wenn „Mann“ sie hat.

Begonnen hat alles mit dem Fund eines alten Aufsitzrasenmähers bei seinem Freund Adi, dem Schrotthändler. Es war sofort Liebe auf den ersten Blick und eines war Florian Mößner sofort klar, das neue Teil musste noch hübscher, besser und schneller werden als der alte Racer.

Außergewöhnliches hat Florian Mößner schon immer besessen. Zum Beispiel eine Harley mit 2,2l Hubraum und 136PS, ein Panzermotor mit 27l Hubraum und 650 PS für ein Vorkriegsfahrzeug oder sein alter Pickup mit 8l Hubraum mit mehreren hundert PS. Da lag es natürlich auf der Hand, dass das neue Projekt „Gundula“ nicht „normal“ werden würde.

Solche Wahnsinnsprojekte sind wie Maßgeschneidert für Mößners Kragenweite.

Innerhalb von ein paar Stunden war Ihm klar wo die Reise hin gehen sollte er hatte den Bauplan fertig vor seinem inneren Auge. Unzählige Teile, die er bereits am Lager hatte sollten dafür Verwendung finden.

Nun musste noch ein neues Spenderherz mit viel Drehmoment und Hubraum her. Florian Mößner griff zum Telefon und rief den griechischen Motorradhändler Codasch an, den er noch von früher aus seiner alten Werkstatt in der alten Ziegelei in Winnenden kannte.

Er hatte natürlich das passende Organ da und die Wahl fiel auf eine Suzuki SV 650 mit 75 PS.

Und genau das ist mein Problem sagt Mößner lachend. Ich stehe mir immer selbst im Weg, weil ich immer das Größte und Stärkste haben möchte. Das macht die Arbeit nicht leichter und ein 250er Motor hätte es sicher auch getan. Doch genau darin besteht auch die Herausforderung. Ein kleinerer Motor hätte unzählige Arbeitsstunden gespart und das ganze Projekt wäre nicht so unheimlich kompliziert geworden, doch genau das macht auch den Reiz solcher Aufgaben aus.

Florian Mößner über den Bau: Ich bin kein Theoretiker der sich einen Bauplan auf dem Reisbrett macht und alles berechnet bzw. die Größenverhältnisse vorgibt. In erster Linie bin ich ein Vollblut-Handwerker. Ich habe den Bauplan im Kopf, dieser kann sich natürlich während der Bauphase noch verändern. Ich beginne mit der Arbeit und während der Arbeit entstehen die Form und die Proportion.

Das Resultat nennt Florian liebevoll „Gundula“. Der wahrscheinlich kleinste und schnellste Bulldog der Welt.

Gundula leistet 75PS bei einem Gesamtgewicht von 228kg und läuft theoretisch 240km/h. Bislang hat sich jedoch noch Niemand gefunden, der das Ganze gerne einmal in der Praxis ausprobieren möchte.

Unzählige Teile flossen in den Bau der kleinen Gundula um „SIE“ zu realisieren. Hier nur ein kleiner Auszug aus der Teileliste: zwei komplette Barosso Quads, eine Suzuki SV 650, ein Smart Lenkgetriebe, die Lampen eines Baggers, ein 1925 DKW  Kühlergrill, eine 1931 Chevy Truck Motorhaube, End Töpfe des Jaguar E, Mooncaps des Ford F100, eine Lanz Sitzfeder, Haubenverschlüße vom Deutz, zwei Simson Tanks, das Lenkrad eines 1932 Ford Modell A und die Trittbretter einer Harley. Die Schaltung stammt von einer 250er Kawasaki Vollcross. Die Anzahl der Einzelanfertigungen würde den Rahmen sprengen. Es waren unzählige.

Fotos: Bärbel Faas, Text: Thomas Bauer

Werkstattimpressionen von Gundula auf der Folgeseite!

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